Setup

CultArc3D

Die erste Station (CultArc3D) umfasst zwei Aluminiumbögen, die jeweils eine komplette Hemisphäre um das Objekt nachbilden. Variable Bewegungsabläufe und bildbasierte Verfahren ermöglichen es, Geometrie, Textur und optische Materialeigenschaften der Gegenstände in hoher Auflösung zu erfassen.

Während der erste Bogen aus neun Kameras besteht, sind an dem zweiten neun Tageslichtquellen befestigt. Derzeit werden zehn Mpx-Kameras verwendet, die das sichtbare Spektrum des Lichts erfassen. Perspektivisch ist vorgesehen, diese um Multispektral-Sensoren zu erweitern.

Die den visuellen Bereich erfassenden Lichtquellen des inneren Bogens sollen künftig analog dazu durch Multispektral-Licht ergänzt werden, um so z.B. durch Ultraviolett-Beleuchtung weitere Details wie Spuren von Schaffensprozessen sichtbar zu machen.

CultLab3D: Fraunhofer-Forscher sichern Kulturerbe digital lh_presse_cultlab3d_1, CultLab3D in der Liebieghaus Skulpturensammlung. Scan des 'Apoll vom Belvedere' (1497/98) von Antico, Norbert Miguletz, © Liebieghaus Skulpturensammlung 3-D-Scan_Teststrecke_5, © Carola Radke/MfN