Dokumentation

Bedeutsame Kunstwerke, die durch Umwelteinflüsse und Katastrophen gefährdet sind, können in ihrem aktuellen Erhaltungszustand gesichert und für die weltweite Forschung erschlossen werden. Katastrophale Ereignisse wie:

  • 2003 - Erdbeben: Einige der größten Lehmbauten der Welt in Bam, Iran zerstört.
  • 2004 - Brand: 50.000 Bücher der Anna-Amalia Bibliothek in Weimar verloren.
  • 2009 - Einsturz: Jahre bis zur Wiederherstellung der Sammlungen des Kölner Stadtarchiv.
  • 2012 - Krieg: Teile des UNESCO Weltkulturerbe in Timbuktu, Mali zerstört.
  • 2015 - Terrorismus: Jahrtausendealte Kulturgüter im Museum von Mossul sowie weitere Grabungsstätten in Syrien zerstört.

können fragile Kulturerbe unwiderruflich zerstören. Erst wenn solche Katastrophen eintreten, wird der Ruf nach digitaler Sicherung unwiederbringlicher Kulturschätze wieder hörbar lauter. Bei einem Verlust des Originals sind durch die fotorealistischen 3D-Modelle noch Abbild und Form verfügbar und der Kontext für Wissenschaftler und Interessierte begreifbar. Mithilfe dieser digitalen „3D-Konservierung“ bleiben auf diese Weise Objekte für künftige Generationen erhalten.

Bam citadel, Iran (CC ninara) Anna Amalia Bibliothek, Weimar (CC Allie_Caulfield) Mosque of Timbuktu, Mali 1997 (CC Jeanne Menj)